Unser Fach – Wir er(d)kunden die Welt und ihre Prozesse

In Erdkunde bekommen die Schülerinnen und Schüler etappenweise einen umfassenden Blick über geographische Prozesse in Nah- und Fernraum. Nicht selten werden dabei außerschulische Lernorte in die Lehrpläne integriert, da die Erdkunde nicht auf Realbegegnungen im Gelände verzichten kann und möchte. Gerade Exkursionen oder Projektarbeiten (z.B. in Kooperation mit der Naturerkundungsstation NEST) werden immer wieder als echte Lernerlebnisse wahrgenommen.

Hier geht es zu aktuellen Exkursionen, Projekten und Aktivitäten aus allen gesellschaftswissenschaftlichen Fächern.

„Wenn die Nacht verschwindet“ – auf den Spuren von Lichtverschmutzung in der Slowakei und anderswo

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Im Rahmen des Erasmus+ Programms verbrachten wir eine Woche in Poprad in der Slowakei. Während dieses Austauschs setzten wir uns ...
Erfolgreiche Siebtklässler beim Erdkunde-Wettbewerb

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Dieses Jahr zeigten zwei Siebtklässler, was sie erdkundlich draufhaben.Henrik Obenauer (7a) erreichte beim Diercke Wissen-Wettbewerb den ersten Platz unter den ...

weitere Projekte im Bereich Erdkunde und Gesellschaft hier

Zurzeit beschäftigen wir uns im Jahrgang 5 (ganzjährig)mit dem Leben und Arbeiten in Deutschland und Europa. Zum Thema konventionelle Landwirtschaft besuchen wir möglichst einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Umgebung. Das uns wöchentlich zur Verfügung gestellte Schulobst stellt zudem einen lebensnahen Anknüpfungspunkt zum Thema dar.

Beginnend mit dem Landschaftswandel durch Eis und Wasser beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in der 6. Klasse (ein Halbjahr) mit physiogeographischen Prozessen. Ergänzt wird der Unterricht durch die Exkursion zur Untersuchung eines naturnahen Bachs mit dem NEST. Anschließend führt die Reise in das Innere unseres Planeten. Aufbau und Struktur der Erde erklären die komplexen Zusammenhänge der Bewegungen der Erdkruste, die sich in Naturkatastrophen, wie Vulkanausbrüchen, Erdbeben und Tsunamis zeigen können.

Städtische Räume in Europa und die Klimazonen der Erde stehen in den Jahrgängen 7 (ganzjährig) und 8 (ein Halbjahr) auf dem Plan. Hierzu werden insbesondere methodische Fertigkeiten, wie das Gestalten von Plakaten und Expertenrunden eingeübt, um z.B. aus verschiedenen Perspektiven über den Erhalt des tropischen Regenwaldes zu diskutieren. Wertedreiecke (z.B. zur Nutzung von Räumen und Ressourcen) schulen die Urteilsbildung. Der Schwerpunkt Stadtgeographie wird am Beispiel Wolfsburgs im Rahmen einer Exkursion mit dem Rad vertieft. Unser Partner ist dabei erneut das NEST.

Dies schafft die Überleitung zu einem Land des Globalen Südens, das im 9. Jg. (ein Halbjahr) in den Mittelpunkt gerückt und hinsichtlich verschiedener geographisch-relevanter Aspekte analysiert wird.  Bevölkerungsentwicklung, -struktur und Demographie aber auch naturräumliches und Wirtschaftspotenzial bilden die Grundlage für die Untersuchung von Beziehungen zwischen Ländern unterschiedlichen Entwicklungsstandes und Strukturen des Welthandels.

In der 10. Klasse (ein Halbjahr) wird der Blick für die unterschiedliche und sich z.T. wandelnde Ausprägung von Wirtschaftssektoren in Europa und der EU geschärft, bevor Anhand möglichst konkreter Beispiele wird die Rolle ausgewählter Länder und Unternehmen im Globalisierungsprozess thematisiert und dessen Auswirkungen auf unser Klima analsiert.

Zurzeit sind wir in der Lage, englischsprachigen Erdkundeunterricht für den bilingualen Zweig durchzuführen. Dieser wird in jeweils einer Lerngruppe der Jahrgänge 7, 8 und 9 erteilt.

Erdkunde in der Oberstufe

Erdkunde in Jg. 11 (ein Halbjahr): Aktueller geht es nicht! In der Einführungsphase  dreht sich alles um das aktuelle Leitbild der Vereinten Nationen: Nachhaltige Entwicklung. Aber was heißt das eigentlich? Gutes Leben für alle, heute und in Zukunft. Konkret formuliert hat das die UNO in den 17 Zielen für eine Nachhaltige Entwicklung. Der Schwerpunkt im Erdkundeunterricht liegt auf „Nachhaltigkeit in Raumnutzung und Raumentwicklung“ und behandelt prinzipiell sowie an zahlreichen Beispielen, wie die Umsetzung dieser 17 Ziele bei uns und weltweit vorangebracht werden kann – ein wesentlicher Beitrag zur Allgemeinbildung und zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte.

Sek II: Erdkunde im Abitur : Ein Abi in Erdkunde macht sich in der Berufswelt gut, sind damit doch die Grundlagen z.B. für das Verständnis von Voraussetzungen und Prozessen (inter-)nationalen Handelns gelegt.

In der Kursstufe bieten wir Erdkunde zurzeit als Kurse auf grundlegendem (3 Wochenstunden) und erhöhtem Niveau (5 Wochenstunden) an. Die Themen werden vom Ministerium für jeden Abiturjahrgang neu festgesetzt und mit Raummodulen kombiniert, orientieren sich inhaltlich aber an den folgenden Rahmenthemen: Räumliche Disparitäten in Deutschland und Europa, Räume und Staaten unterschiedlichen Entwicklungsstandes und Aktionsraum Erde. Die Exkursionswoche führt uns z.B. nach Bremerhaven zum Klimahaus und zum Deutschen Auswandererhaus oder ins Stahlwerk Salzgitter.

Zudem werden Seminarfächer mit geographischen Schwerpunkten durchgeführt. Hier kann die Erdkunde als „Brückenfach“ zwischen Natur- und Gesellschaftswissenschaften dem fächerübergreifenden Lernen besonders dienlich sein.n Natur- und Gesellschaftswissenschaften dem fächerübergreifenden Lernen besonders dienlich sein.

Ansprechpartnerin

Frau R. Weiß
Fachgruppenleiterin Erdkunde

r.weiss@thgwob.de